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Archiv für die Kategorie ‘Linux’

Dhyana – Screenshots und Previews von Filmen unter Debian

13. Januar 2010

Wer mir der Bearbeitung mit Videos zu tun hat, der hat unter Umständen Interesse an der Erstellung von Vorschau-Bildern. Da mein Rechenknecht keinen Bildschirm hat mache ich einige Sachen über SSH auf dem Server, unter anderem benötige ich ab und an einen Screenshot. Dhyana ist ein ganz hervorragendes Perl-Script, was genau das tut.

Um Dhyana einsetzen zu können benötigt man einige Abhängigkeiten, die aber schnell installiert sind.

apt-get install perl mplayer imagemagick ffmpeg libfile-chdir-perl libgetopt-argvfile-perl bzip2

Man benötigt noch ein Tool des Mplayers, was aber nicht im Mplayer-Packet enthalten ist. Man läd sich also mal den aktuellen Mplayer-Snapshot:

wget http://www.mplayerhq.hu/MPlayer/releases/mplayer-checkout-snapshot.tar.bz2

was dann entpackt wird..

tar xf mplayer-checkout-snapshot.tar.bz2

Man geht mal in den Tools-Ordner

cd mplayer-checkout-*/TOOLS

und guckt ob die midentify.sh drin ist. Wenn sie es ist kopieren wir sie in unseren Binary-Ordner, in dem Dhyana beim Ausführen nachguckt.

cp midentify.sh /usr/bin/midentify && chmod +x /usr/bin/midentify

Wir besorgen uns nun, da wir die Vorbereitungen abgeschlossen haben, das Perl-Script Dhyana von hier und machen es ausführbar:
http://tobyinkster.co.uk/blog/2008/01/06/dhyana/

wget http://tobyinkster.co.uk/blog/2008/01/06/dhyana/files/dhyana.pl && chmod +x dhyana.pl

Das war es auch schon. Wir können nun das Script ausführen zb. mit:

./dhyana.pl big_buck_bunny_1080p_surround.avi

Und fertig, unsere Vorschau liegt im gleichen Ordner wie das Ausgangsmaterial und sieht dann so aus:

Beispiel: big_buck_bunny_1080p_surround.jpg

Dhyana bietet noch die Möglichkeit einige Einstellungen anzupassen. Die Parameter könnt ihr  euch hier angucken. Es ist auch sehr einfach im Script selbst ein bisschen rumzuschrauben.

Usage:
      dhyana.pl [options] file [cols [rows [geometry [title]]]]
      dhyana.pl --multi [options] file [file ...]
 
      Options:
        --help                   brief help message
        --man                    full documentation
        --version                print version number
        --verbose, -v            increase verbosity
        --quiet                  no status output
        --path TOOL=PATH         set path for external tool
 
  Capture options:
        --cols=X, -c X           columns of images to capture (default 4)
        --rows=Y, -r Y           rows of images to capture (default 6)
        --geometry=G, -g G       geometry of thumbnails (default 'auto')
        --title=T, -t T          title for thumbnails (filename default)
        --capture-mode=M, -C M   capture technique (default 'auto')
 
  Style options:
        --background             background colour (e.g. 'green', '#00ff00')
        --font-family            path to TTF file for text
        --font-size              size of text in pixels
        --colour, --color        colour for text
        --heading-font-family    path to TTF file for heading
        --heading-font-size      size of heading in pixels
        --heading-colour         colour for heading

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[Tutorial] Saubere Installation von Nginx mit PHP und MySQL auf Debian

30. August 2009

Ich habe leider keine Anleitung gefunden, die die Installation von Nginx wirklich gut beschreibt und habe daher beschlossen selbst eine zu machen. Sie dient mir als Denkstütze und hilft euch hoffentlich unter Umständen auch mal. Wir fangen an mit der Installation des MySQL Servers.

aptitude install mysql-server mysql-client

Kurz und schmerzlos, Passwort vergeben und fertig. Dann wird Nginx installiert, was auch noch easy ist:

aptitude install nginx

Da er sich nach der Installation nicht allein startet tuen wir das:

/etc/init.d/nginx start

Nun installieren wir erstmal PHP und einige Module wie zum Beispiel unter anderem das MySQL Modul.

aptitude install php5-cgi php5-mysql php5-gd php-pear

In der php.ini

nano /etc/php5/cgi/php.ini

ändern wir nun diese Angabe wir folgt

[...]
cgi.fix_pathinfo = 1
[...]

Da Nginx leider nich ab Werk mit PHP-Unterstützung kommt müssen wir diese noch über CGI einrichten. Andere Anleitungen schlagen hier vor den Webserver Lighttpd zu installieren, weil dort das Spawn-fcgi Packet enthalten ist, was wir brauchen. Das ist aber absolut überflüssig, da wir das auch selbst kompilieren können. Dazu laden wir es uns herunter, entpacken und wechseln in den Ordner:
http://redmine.lighttpd.net/projects/spawn-fcgi/news

wget http://www.lighttpd.net/download/spawn-fcgi-1.6.3.tar.gz && tar xf spawn-fcgi-1.6.3.tar.gz && cd spawn-fcgi-1.6.3

Wir führen Automake aus (Packet automake muss installiert sein)..

./autogen.sh

und konfigurieren Spawn-fcgi

./configure

Nun installieren wir es und haben damit nur das Packet auf unser System angepasst installiert.

make && make install

Nun starten wir einen Fast CGI Daemon für die PHP-Unterstützung auf Port 9000

/usr/local/bin/spawn-fcgi -a 127.0.0.1 -p 9000 -u www-data -g www-data -f /usr/bin/php5-cgi -P /var/run/fastcgi-php.pid

und packen den Befehl zusammen mit dem Startbefehl für Nginx (von oben) in den Systemstart von Debian.

/etc/rc.local

Meine sieht dann zum Beispiel so aus:

#!/bin/sh -e
#
# rc.local
#
# This script is executed at the end of each multiuser runlevel.
# Make sure that the script will "exit 0" on success or any other
# value on error.
#
# In order to enable or disable this script just change the execution
# bits.
#
# By default this script does nothing.
/usr/bin/spawn-fcgi -a 127.0.0.1 -p 9000 -u www-data -g www-data -f /usr/bin/ph$
/etc/init.d/nginx start
exit 0

Wobei ich den Webserver auch durch einen Benutzer starten lasse. Wir editieren die Standard-Einstellung von Nginx für die default-Seite wie folgt:

nano /etc/nginx/sites-available/default

Dieser Bereich wird geändert:

location ~ .php$ {
fastcgi_pass   127.0.0.1:9000;
fastcgi_index  index.php;
fastcgi_param  SCRIPT_FILENAME  /var/www$fastcgi_script_name;
include        fastcgi_params;
}

Man beachte dabei die stelle include fastcgi_params, die wegen einem Bug vorher zusammen geschrieben wurde. Das war auch schon alles..man startet Nginx neu und alles funktioniert ;)

/etc/init.d/nginx restart

Viel Spaß

Author: chris Categories: Anleitungen, For Dummies, Linux, Tools Tags:

Schöne Wordpress Permalinks mit Lighttpd Webserver

29. Juni 2009

Bei einem aktuellen Projekt musste ich mich ein wenig mit dem Ram einschränken, da der vServer nur 96MB Ram zur Verfügung hat. Darum habe ich mich für eine saubere Lighttpd Installation ohne Schnickschnack und ohne Control Panel entschieden. Der Server läuft sauber mit ca. 60MB Ram-Auslastung dank WP Supercache für Wordpress, XCache und einigen kleinen Optimierungen. Das einzige Problem ist die etwas unterschiedliche (im Vergleich zu Apache) Architektur des Webservers Lighttpd, was zur Folge hat, dass mod_rewrite Regeln aus einer .htaccess Datei nicht beachtet werden und man sich mit dem eigenen url.rewrite helfen muss. Nach einigem Zusammensuchen im Netz habe ich eine gute Konfiguration gefunden, die Einwandfrei funktioniert.

Die Rewrite-Regeln muss man dem Server noch beibringen, indem man die Konfiguration anpasst. Man öffnet die lighttpd.conf

nano /etc/lighttpd/lighttpd.conf

und fügt folgende Zeilen hinzu:

url.rewrite = (
"^/(wp-admin|images|wp-content|awstats)/{0,1}(?!no.css)(.*)" => "$0",
"^/sitemap/?$" => "/index.php?pagename=sitemap&pg=1",
"^/sitemap/([0-9]+)/?$" => "/index.php?pagename=sitemap&pg=$1",
"^/library/?$" => "/index.php?now_reading_library=true",
"^/library/tag/(.+)/?$" => "/index.php?now_reading_tag=true&now_reading_tag=$1",
"^/library/([0-9]+)/?$" => "/index.php?now_reading_single=true&now_reading_id=$1",
"^/page/([0-9]+)/?$" => "/index.php?paged=$1",
"^/date/([0-9]+)/?([0-9]+)/?$" => "/index.php?m=$1$2",
"^/date/([0-9]+)/?([0-9]+)/?([0-9]+)?$" => "/index.php?m=$1$2$3",
"^/feed/(feed|rdf|rss|rss2|atom)/?$" => "/index.php?feed=$2",
"^/(.+)/feed/(feed|rdf|rss|rss2|atom)/?$" => "/index.php?category_name=$1&feed=$2",
"^/(.+)/(feed|rdf|rss|rss2|atom)/?$" => "/index.php?category_name=$1&feed=$2",
"^/(.+)/([0-9]+)/[^/]+/?/feed/(feed|rdf|rss|rss2|atom)/?$" => "/index.php?category_name=$1&p=$2&feed=$3",
"^/(.+)/([0-9]+)/[^/]+/?/(feed|rdf|rss|rss2|atom)/?$" => "/index.php?category_name=$1&p=$2&feed=$3",
"^/(.+)/([0-9]+)/[^/]+/?/page/?([0-9]{1,})/?$" => "/index.php?category_name=$1&p=$2&paged=$3",
"^/(.+)/([0-9]+)/[^/]+/?([0-9]+)?/?$" => "/index.php?category_name=$1&p=$2&page=$3",
"^/(.+)/([0-9]+)/[^/]+/?/trackback/?$" => "/index.php?category_name=$1&p=$2&tb=1",
"^/category/(.+)/?$" => "/index.php?category_name=$1",
"^/?$" => "/index.php",
"^/([_0-9a-zA-Z-]+)/?$" => "/index.php?page_id=$1"
)
/etc/init.d/lighttpd restart

Anschließend startet man noch den Lighttpd Webserver neu und die Änderungen sollten Wirksam sein. Wenn es noch nicht auf Anhieb klappt auch an solche Sachen denken wie “Cache leeren” ;)
(via)

CUPS für Druckerinstallation auf Linux-Systemen

25. Juni 2009

Common Unix Printing System (CUPS) ist ein freies Drucksystem, ein Daemon, der das Drucken unter den verschiedenen unixoiden Betriebssystemen ermöglicht.

Quelle: Wikipedia

Cups 1.3.9

Cups 1.3.9

Ich empfehle jedem, der Probleme mit der Installation eines Druckers unter Linux hat, die Verwendung von CUPS. Der Drucker wird lediglich eingeschaltet und CUPS wird durch Eingabe von “localhost:631″ in den Browser gestartet. Der Drucker sollte in den meisten Fällen direkt erkannt werden. CUPS installiert man am besten über die Synaptic Packetverwaltung, sofern diese in der entsprechenden Linux-Distribution vorhanden ist.

Backtrack 4 Pre Final zum Download

19. Juni 2009
Backtrack 4 Pre Final

Backtrack 4 Pre Final

Das Pre Final des neuen Backtrack 4 ist seit heute startklar. Es basiert seit dieser Version auf Ubuntu (vorher meines Wissens auf Slackware, korrigiert mich sollte ich falsch liegen) und ist fast doppelt so groß wie sein Vorgänger (~1,3GB). Ein USB-Stick mit 2GB ist jedoch ausreichend für eine portable Nutzung. Die Benutzung auf einem EEE PC 1000H funktioniert “out of the box”, nachdem man mit 800×600 gebootet hat wird sogar automatisch die volle 1024×600 Auflösung erkannt. Gewohnte Tools sind wieder integriert, über weitere Neuerungen werde ich berichten. Der Download befindet sich wie gewohnt auf Remote-Exploit.org

Im Blog der gleichnahmigen Webseite habe ich auch noch einen kurzen Guide als PDF gefunden.

Serverüberwachung – Bandbreite eines Servers

28. Mai 2009

Man kann die aktuell genutzte Bandbreite eines Servers auf diversen Wegen ausgeben. Eine schöne Live-Ausgabe erzielt man mit nload (apt-get install nload). Man führt es einfach mit “nload” aus und schaut sich die Live-Nutzung des Netzwerkadapters an.

Nload - Bandbreitenauslastung live betrachten

Nload - Bandbreitenauslastung live betrachten

Author: chris Categories: Linux, Tools Tags: , ,