Wireshark ist für die Analyse seines Netzwerkverkehrs schon ein tolles Programm, aber noch “schöner” wird es, wenn man auch noch eine visuelle Übersicht seiner Netzwerkverbindungen bekommen kann. Wireshark 1.2 bietet hierzu die Möglichkeit die “Name Resolution” um das Hinzufügen einer GeoIP-Datenbank zu erweitern.

Wireshark 1.2 - Die Benutzeroberfläche
Die GeoIP Datenbank bekommt man kostenfrei von Maxmind, wobei man folgende Dateien benötigt: GeoIP.dat.gz, GeoLiteCity.dat.gz und GeoIPASNum.dat.gz. Man entpackt diese Archive z.B mit 7-Zip und legt sie in einen Ordner seiner Wahl (ich empfehle den Wireshark-Ordner). Dann öffnet man Wireshark und navigiert “Edit -> Preferences -> Name Resolution -> GeoIP database directorys -> New -> Pfad in der obige Dateien liegen und OK. Wireshark sollte dann neu gestartet werden und hat ab sofort die GeoLocations drauf. Man kann sie sich dann unter “Statistics -> Endpoints -> IPv4″ angucken.

Hosts und deren geografischer Standort
Auf Map kann man sich die Locations bei OpenStreetMap einzeichnen lassen.

Generierte Anzeige der geografischen IP-Adress-Zuordnung
Das ist eine Beispiel-Karte von mir nachdem ich mal ein paar Tabs aktualisiert habe. Recht spannend ist es in jedem Fall. Es gibt die Einrichtung der GeoIP-Datenbank auch nochmal als Video-Tutorial.
Wer Simyo zusammen mit dem iPhone benutzt darf sich über ein tolles App zur Übersicht seines Guthaben und seiner gebuchten Packete freuen. Es heißt “Mein Budget simyo” (iTunes-Link) und ist im iTunes Appstore für 2,39€ verfügbar. Einige Nutzer sprechen leider noch über einige Programmfehler, die dazu führen, dass man sein iPhone komplett neu starten muss, aber angucken kann man es sich auf jeden Fall mal 

Mein Budget simyo - Ein iPhone-App
(via simyo Blog)
Ich habe gerade einen interessanten Screenshot in einem Forum gefunden, den ich euch einfach nicht vorenthalten kann. Windows 7 hat ein User des Forums erst auf einem 128MB-Ram Rechner mit ~260Mhz und dann auf 96MB Ram installiert bekommen. Wie er das gemacht hat bleibt wohl sein Geheimnis, aber sollte das wahr sein ist das auf jeden Fall nicht schlecht für das Image der neuen Windows-Version.

Windows 7 genügsam mit 96MB Ram
(aus: TheWindowsClub Forum)
Bei einem aktuellen Projekt musste ich mich ein wenig mit dem Ram einschränken, da der vServer nur 96MB Ram zur Verfügung hat. Darum habe ich mich für eine saubere Lighttpd Installation ohne Schnickschnack und ohne Control Panel entschieden. Der Server läuft sauber mit ca. 60MB Ram-Auslastung dank WP Supercache für Wordpress, XCache und einigen kleinen Optimierungen. Das einzige Problem ist die etwas unterschiedliche (im Vergleich zu Apache) Architektur des Webservers Lighttpd, was zur Folge hat, dass mod_rewrite Regeln aus einer .htaccess Datei nicht beachtet werden und man sich mit dem eigenen url.rewrite helfen muss. Nach einigem Zusammensuchen im Netz habe ich eine gute Konfiguration gefunden, die Einwandfrei funktioniert.
Die Rewrite-Regeln muss man dem Server noch beibringen, indem man die Konfiguration anpasst. Man öffnet die lighttpd.conf
nano /etc/lighttpd/lighttpd.conf
und fügt folgende Zeilen hinzu:
url.rewrite = (
"^/(wp-admin|images|wp-content|awstats)/{0,1}(?!no.css)(.*)" => "$0",
"^/sitemap/?$" => "/index.php?pagename=sitemap&pg=1",
"^/sitemap/([0-9]+)/?$" => "/index.php?pagename=sitemap&pg=$1",
"^/library/?$" => "/index.php?now_reading_library=true",
"^/library/tag/(.+)/?$" => "/index.php?now_reading_tag=true&now_reading_tag=$1",
"^/library/([0-9]+)/?$" => "/index.php?now_reading_single=true&now_reading_id=$1",
"^/page/([0-9]+)/?$" => "/index.php?paged=$1",
"^/date/([0-9]+)/?([0-9]+)/?$" => "/index.php?m=$1$2",
"^/date/([0-9]+)/?([0-9]+)/?([0-9]+)?$" => "/index.php?m=$1$2$3",
"^/feed/(feed|rdf|rss|rss2|atom)/?$" => "/index.php?feed=$2",
"^/(.+)/feed/(feed|rdf|rss|rss2|atom)/?$" => "/index.php?category_name=$1&feed=$2",
"^/(.+)/(feed|rdf|rss|rss2|atom)/?$" => "/index.php?category_name=$1&feed=$2",
"^/(.+)/([0-9]+)/[^/]+/?/feed/(feed|rdf|rss|rss2|atom)/?$" => "/index.php?category_name=$1&p=$2&feed=$3",
"^/(.+)/([0-9]+)/[^/]+/?/(feed|rdf|rss|rss2|atom)/?$" => "/index.php?category_name=$1&p=$2&feed=$3",
"^/(.+)/([0-9]+)/[^/]+/?/page/?([0-9]{1,})/?$" => "/index.php?category_name=$1&p=$2&paged=$3",
"^/(.+)/([0-9]+)/[^/]+/?([0-9]+)?/?$" => "/index.php?category_name=$1&p=$2&page=$3",
"^/(.+)/([0-9]+)/[^/]+/?/trackback/?$" => "/index.php?category_name=$1&p=$2&tb=1",
"^/category/(.+)/?$" => "/index.php?category_name=$1",
"^/?$" => "/index.php",
"^/([_0-9a-zA-Z-]+)/?$" => "/index.php?page_id=$1"
)/etc/init.d/lighttpd restart
Anschließend startet man noch den Lighttpd Webserver neu und die Änderungen sollten Wirksam sein. Wenn es noch nicht auf Anhieb klappt auch an solche Sachen denken wie “Cache leeren” 
(via)
Man kann Glary Utilities sehrwohl gleich auf eine Ebene mit TuneUp Utilities stellen, da der Funktionsumfang nahezu identisch ist. So bietet Glary Utilities z.B eine “1-Klick-Wartung” und diverse Module.

Glary Utilities - 1-Klick-Wartung
Die weiteren Module sind unterteilt in Kategorien wie “Optimieren und Verbessern” oder “Datenschutz und Sicherheit” um eine bessere Übersicht zu behalten.

Der TuneUp-Killer Glary Utilities im Überblick
Das Tool gibt es wie mittlerweile die meisten Tools auch in einer portablen Version für den privaten Gebrauch kostenlos.
Immer wieder hört man von Menschen, die ihre alten Rechner samt Platte verkaufen und dabei völlig vernachlässigen, dass ihre Festplatten meist zu großen Teilen auch nach einer Formatierung wiederherstellbar sind. Zwar ist Eraser speziell für diesen Fall nicht ausgelegt, aber es überschreibt den freien Speicher einer Festplatte. Wenn man etwas in den Papierkorb schiebt ist es lange nicht weg – darum sollte man Eraser verwenden.

Eraser - Freien Speicherplatz richtig löschen
Ein wenig nervig ist, dass Eraser nach dem ersten Ausführen immer mit Windows starten möchte. Das kann man dem Tool allerdings abgewöhnen, indem man “Edit -> Preferences -> General -> Scheduler” anwählt und das Häkchen bei “Start Scheduler on Windows Startup” rausnimmt.
Auf Sourceforge findet sich übrigens auch immer die akutelle portable Version.