Ich habe ein System mit 2 Betriebssystemen geführt und wollte nun Linux löschen und nur Windows behalten. Soweit so gut dachte ich – dann muss man ja nur Grub entfernen und die Ubuntu Partition löschen. Im Grunde ist es das auch, aber bei der Suche nach Hilfe im Netz wurd ich größtenteils enttäuscht. Ich sollte die Installations-CD hervorkramen und das bei einem Netbook ohne CD-Laufwerk, das wollte ich mir ersparen. Ich habe also weiter gesucht und ein kleines Tool namens MbrFix.exe gefunden, mit dem es schnell möglich war bei laufendem Windows-Betrieb den Masterbootrecord wieder herzustellen. Das Programm muss lediglich heruntergeladen und in der Kommandozeile angesteuert werden. Der Command zum ausführen hieß bei mir beispielsweise:
MbrFix /drive 0 fixmbr /yes
Fertig, das ist es
Keine Installations-CD und tausende Reboots.
MbrFix.exe
VLC gibt es nun schon einige Jahre und für viele ist er DER Videoplayer schlechthin, erunterstützt streaming für die Bastler und spielt alle möglichen Formate für die Amateuranwender. In der Version 1.0 wurden einige Änderungen vorgenommen, die teilweise recht interessant sind:
Playback:
* Instantaneous pausing
* Frame-by-Frame playback
* Finer speed control
* On-the-fly recording for all medias
* Timeshift for most medias
* RTSP trickplay support
* Subtitles core improvements and fixes
Decoders:
* New AES3 (SMPTE 302M) decoder
* New Dolby Digital Plus – E-AC-3 (A/52b) decoder
* New True HD/MLP decoder and parser
* New Blu-Ray Linear PCM decoder
* New QCELP (Qualcomm PureVoice) decoder
* Improved Real Video 3.0 & 4.0 decoder
* New WMA v1/2 fixed point integer decoder
* Closed Captions using the SCTE-20 standard are now correctly decoded
* Improvement of WavPack decoder to support all integer modes and float mode
* Corrections on 5.1 and 7.1 channel decoding and ordering
Demuxers:
* Support for Dirac, MLP and RealVideo in Matroska files
* Major improvements in RealMedia files opening (.rm and .rmvb)
* Improvements of the TS demuxer for M2TS files from Blu-Ray and AVCHD
* Metadata for mod files are supported
* GSM codecs in Wav files are supported
* New raw audio demuxer supporting raw PCM streams
* New Dirac demuxer for raw Dirac streams
Die Features findet man nach ihrer Thematik und nach Betriebssystem geordnet hier.
Wireshark ist für die Analyse seines Netzwerkverkehrs schon ein tolles Programm, aber noch “schöner” wird es, wenn man auch noch eine visuelle Übersicht seiner Netzwerkverbindungen bekommen kann. Wireshark 1.2 bietet hierzu die Möglichkeit die “Name Resolution” um das Hinzufügen einer GeoIP-Datenbank zu erweitern.

Wireshark 1.2 - Die Benutzeroberfläche
Die GeoIP Datenbank bekommt man kostenfrei von Maxmind, wobei man folgende Dateien benötigt: GeoIP.dat.gz, GeoLiteCity.dat.gz und GeoIPASNum.dat.gz. Man entpackt diese Archive z.B mit 7-Zip und legt sie in einen Ordner seiner Wahl (ich empfehle den Wireshark-Ordner). Dann öffnet man Wireshark und navigiert “Edit -> Preferences -> Name Resolution -> GeoIP database directorys -> New -> Pfad in der obige Dateien liegen und OK. Wireshark sollte dann neu gestartet werden und hat ab sofort die GeoLocations drauf. Man kann sie sich dann unter “Statistics -> Endpoints -> IPv4″ angucken.

Hosts und deren geografischer Standort
Auf Map kann man sich die Locations bei OpenStreetMap einzeichnen lassen.

Generierte Anzeige der geografischen IP-Adress-Zuordnung
Das ist eine Beispiel-Karte von mir nachdem ich mal ein paar Tabs aktualisiert habe. Recht spannend ist es in jedem Fall. Es gibt die Einrichtung der GeoIP-Datenbank auch nochmal als Video-Tutorial.
Ich habe gerade einen interessanten Screenshot in einem Forum gefunden, den ich euch einfach nicht vorenthalten kann. Windows 7 hat ein User des Forums erst auf einem 128MB-Ram Rechner mit ~260Mhz und dann auf 96MB Ram installiert bekommen. Wie er das gemacht hat bleibt wohl sein Geheimnis, aber sollte das wahr sein ist das auf jeden Fall nicht schlecht für das Image der neuen Windows-Version.

Windows 7 genügsam mit 96MB Ram
(aus: TheWindowsClub Forum)
Man kann Glary Utilities sehrwohl gleich auf eine Ebene mit TuneUp Utilities stellen, da der Funktionsumfang nahezu identisch ist. So bietet Glary Utilities z.B eine “1-Klick-Wartung” und diverse Module.

Glary Utilities - 1-Klick-Wartung
Die weiteren Module sind unterteilt in Kategorien wie “Optimieren und Verbessern” oder “Datenschutz und Sicherheit” um eine bessere Übersicht zu behalten.

Der TuneUp-Killer Glary Utilities im Überblick
Das Tool gibt es wie mittlerweile die meisten Tools auch in einer portablen Version für den privaten Gebrauch kostenlos.
Immer wieder hört man von Menschen, die ihre alten Rechner samt Platte verkaufen und dabei völlig vernachlässigen, dass ihre Festplatten meist zu großen Teilen auch nach einer Formatierung wiederherstellbar sind. Zwar ist Eraser speziell für diesen Fall nicht ausgelegt, aber es überschreibt den freien Speicher einer Festplatte. Wenn man etwas in den Papierkorb schiebt ist es lange nicht weg – darum sollte man Eraser verwenden.

Eraser - Freien Speicherplatz richtig löschen
Ein wenig nervig ist, dass Eraser nach dem ersten Ausführen immer mit Windows starten möchte. Das kann man dem Tool allerdings abgewöhnen, indem man “Edit -> Preferences -> General -> Scheduler” anwählt und das Häkchen bei “Start Scheduler on Windows Startup” rausnimmt.
Auf Sourceforge findet sich übrigens auch immer die akutelle portable Version.