Immer öfter wird der Matroska-Container als Container für x264-codiertes Video mit einer Audiospur verwendet. Auch Untertitel oder weitere Audiospuren kann der Container aufnehmen. Wenn man ein wenig zum Beispiel mit Fernsehaufnahmen rumspielt kann man schonmal in die Situation kommen, dass man aus einem MKV-Container nur eine bestimmte Audiospur oder Untertitel-Informationen extrahieren möchte. Unter Windows ist das leicht zu bewerkstelligen, unter Debian und Ubuntu aber eben so einfach.
Nachdem man aus den Binaries per “apt-get install mkvtoolnix” das MKVTool installiert hat kann man auch MKVExtract verwenden. Auf der Kommandozeile guckt man erst einmal was für Spuren in der MKV enthalten sind mit:
mkvmerge -i container.mkv
Ausgegeben wird dann etwas wie:
Track ID 1: video (V_MPEG4/ISO/AVC)
Track ID 2: audio (A_AC3)
Track ID 3: subtitles (S_TEXT/UTF8)
Man weiß also nun, dass der Container 3 Elemente aufbewahrt. Um nun ein Element aus dem Container zu extrahieren benutzt man nun mkvextract, die 2 steht für die ID, die wir ja vorher abgelesen haben:
mkvextract tracks container.mkv 2:tonspur.ac3
Das kann nun ein wenig dauern und ihr habt die extrahierte Tonspur. Um Untertitel zu extrahieren benutzt man dementsprechend folgenden Befehl:
mkvextract tracks container.mkv 3:untertitel.srt
Viel Spaß beim basteln, inspiriert hat mich Geekology 

Backtrack 4 Pre Final
Das Pre Final des neuen Backtrack 4 ist seit heute startklar. Es basiert seit dieser Version auf Ubuntu (vorher meines Wissens auf Slackware, korrigiert mich sollte ich falsch liegen) und ist fast doppelt so groß wie sein Vorgänger (~1,3GB). Ein USB-Stick mit 2GB ist jedoch ausreichend für eine portable Nutzung. Die Benutzung auf einem EEE PC 1000H funktioniert “out of the box”, nachdem man mit 800×600 gebootet hat wird sogar automatisch die volle 1024×600 Auflösung erkannt. Gewohnte Tools sind wieder integriert, über weitere Neuerungen werde ich berichten. Der Download befindet sich wie gewohnt auf Remote-Exploit.org
Im Blog der gleichnahmigen Webseite habe ich auch noch einen kurzen Guide als PDF gefunden.
Ich habe einen recht großen Gefallen gefunden an der Software aus dem Hause Google. Zwar bleibt immer wieder der Zweifel, was Google sammelt und inwiefern man dabei hilft, indem man deren Software nutzt, aber dieser Gedanke wird immer wieder durch die Qualität der Programme verdrängt.
Wie man Picasa 2.7 oder 3.0 Beta installiert.
Wir benötigen für die Installation die Konsole und Adminrechte, die wir uns mit “sudo su” verschaffen. Zunächst wird der Schlüssel zum Google Repository hinzugefügt:
wget -q -O - https://dl-ssl.google.com/linux/linux_signing_key.pub | sudo apt-key add -
Dann muss das entsprechende Repository in die sources.list hinzugefügt werden. Erst einmal öffnen wir die sources.list.
nano /etc/apt/sources.list
Man steht nun vor der Entscheidung, ob man die stabile Version 2.7 oder die Beta 3.0 bevorzugt. Je nachdem was man wählt fügt man die Repositories hinzu.
## Google Testing Repository
deb http://dl.google.com/linux/deb/ testing non-free
## Google Stable Repository
deb http://dl.google.com/linux/deb/ stable non-free
Nachdem man sich nun die neuen Packetlisten geholt hat..
..kann man Picasa auch schon installieren.
Das Packet ist ~24MB groß. Diese Anleitung sollte theoretisch auch auf anderen Ubuntu Versionen wie Hardy Heron (8.04) oder Gutsy Gibbon (7.10) funktionieren.
Nichtmal 24 Stunden hatte ich Easy Peasy installiert, da war es schon wieder vorbei. Die schlimmsten Probleme waren, dass man etliche Packete nicht installieren konnte, da sonst Inkompatibilitäten entstanden. Außerdem gab es schon beim booten teilweise Probleme, sodass ab und an die Funktionstaste beim EEE PC 1000H funktionierte und machmal nicht. Die optische Ähnlichkeit ist zudem nicht abzustreiten.

Ubuntu 9.04 - Netbook Remix
Bisher habe ich nur Picasa, Skype, Filezilla und OpenVPN nachinstalliert – alle erfolgreich. Keine Inkompatibilität, es ist im Gegensatz zu Easy Peasy möglich Programme zu updaten ohne vorher in einem Forum zu gucken, ob man das nicht lieber lassen sollte. Ich bin vollends zufriedenn mit dem Netbook Remix. Mal sehen wie sich diese Distribution nun in nächster Zeit bewährt.
Unter dem Namen Ubuntu EEE startete das Projekt zur Anpassung eines herkömmlichen Ubuntu an die kleinen Netbooks. Der Funktionsumfang des Ubuntu wurde reduziert und Software zur Unterstützung der Winzlinge hinzugefügt. Als das Projekt bekannt wurde musste auch der Name so geändert werden, dass kein Ubuntu mehr darin vorkommt und auch im Design muss in der nächsten Version alles grafische auf Ubuntu hinweisende entfernt werden. Die Tuxpost berichtete bereits vom Erscheinen der Version 1.1
Die Installation:
Ist denkbar einfach. Ich hatte als Voraussetzung ein Windows-System, daher habe ich das Programm UNetbootin verwendet. Das Image bekommt ihr auf der Seite von EasyPeasy. In UNetbootin wird jetzt der USB-Stick erkannt und bei ISO wird einfach das EasyPeasy Image geladen. Starten, fertig. System neustarten und im Bootmenü Escape (bei Asus) drücken, sodass man das Bootmedium wählen kann. Der USB-Stick wird gewählt, in der Auswahl bestätigt und EasyPeasy bootet zunächst vom Stick. Unter Administration kann dann Partitioniert und Installiert werden. Beim Partitionieren habe ich erst die Windows-Partition auf 18GB geschrumpft, dann eine SWAP erstellt mit 4GB, weil ich 2GB Ram habe und dann nochmal 18GB für EasyPeasy als Ext3. Der Rest sollte eine gemeinsam nutzbare Datenpartition sein.
Ein Grub-Bootloader wurde auch gleich erstellt und beide Systeme laufen, also so einfach hätte ich mir das nicht vorgestellt. EasyPeasy kann sich sehen lassen. Es ist schnell gebootet und einfach in der Bedienung. Ich nutze es momentan sehr gern als Windows-Ersatz, weil es schneller und einfacher in der Handhabung ist. Außerdem fühle ich mich momentan noch sicherer damit auf Viren bezogen als unter Windows.

Easy Peasy 1.1 - Menü
Easy Peasy ist übrigens schon in der Verison 2.0 geplant. Diese wird dann auf dem neuen Ubuntu 9.04 basieren und nicht mehr wie diese auf 8.10 und auch einige Features mehr für Netbooks mitbringen. Unter anderem ist auch eine vorinstallierte Dropbox geplant.
EasyPeasy 1.1